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Freitag, 17.11.2017

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Geschichte der Passagen

Die Nordwest - Passage 

Über viele Jahrhunderte galt das Auffinden dieser Passage als große Herausforderung für wohlhabende Gönner, und die Matrosen akzeptierten diese mit dem möglichen Todesurteil, welche die Arktis für sie bereit hielt. Die Aussicht, die Passage als erste zu finden um mit Ruhm und Reichtum überschüttet zu werden, war Ihnen dafür Grund genug. Die arktische Route zwischen Europa und Asien würde eine Abkürzung von tausenden Seemeilen bedeuten und somit die normalen Handelsroute extrem verkürzen. Des weiteren würde sich der mysteriöse weiße Fleck der Arktis auf der Karte der Welt mit Farbe füllen. Die Briten waren auserkoren als ersten diese mystische Route zu finden.

Der erste Versuch die Passage zu finden ist im Jahre 1497 erwähnt, als König Henry VII den italienischen Navigator Giovanni Caboto mit der Mission, eine direkte Route in den Orient zu finden, beauftragte. Er kam nicht weiter als das heutige Neufundland und startete die lange Tradition des Scheiterns, jedoch half er wie viele andere nach ihm diese Region zu kartographieren, indem er Inseln und Kanäle auf die noch weiße Karte der Arktis einzeichnete. Martin Forbisher oblag es, sich als nächster der Arktis anzunehmen. Er startete die erste von drei Expeditionen 1576: „Es ist das Einzige, was noch nicht getan ist und einen bemerkenswerten Geist berühmt und anerkannt werden lässt.“ Und tatsächlich, sein Name ist bis heute in der Frobisher Bucht auf der Baffin Island verewigt. Jedoch war er fälschlicherweise von dieser Wasserstrasse, als der Weg zu Reichtum an den Küsten des Pazifiks, begeistert.

Die neue Handelsroute über den nördlichen Teil von Amerika würde den Europäern schnelleren Zugang zu den Gewürz- und Seidenmärkten in China und Asien ermöglichen. Beziehungsweise die lange und gefährliche Reise ums Kap Horn nach Afrika ersparen

Die Nordost - Passage

Schon seit dem 16. Jahrhundert versuchten Forscher und Abenteurer, einen Seeweg über das Nordkap entlang der sibirischen Küste durch die Beringstraße in den Fernen Osten zu finden. Die Motive waren unterschiedlich, zunächst waren es simple Neugier und Entdeckungslust, die Hoffnung auf Reichtümer. Später kam die Nutzbarmachung von Handelswegen nach Asien dazu. Denn selbst auf dem Weg durch den Suez Kanal muss ein Schiff theoretisch fast die doppelte Distanz zurücklegen, um ans gleiche Ziel zu gelangen.


Erste Erkundungen der Nordostpassage fanden im 16. Jahrhundert durch englische und holländische Seefahrer wie Barents statt, scheiterten jedoch im Packeis. Anfang des 17. Jahrhunderts gelangten russische Robbenjäger und Händler bis zum Kap Tscheljuskin; 1648 umsegelten Semjon Deschnjow und F. A. Popow die Tschuktschen-Halbinsel. Andere sibirische Küstenabschnitte wurden ab 1733 im Verlauf der Zweiten Kamtschatkaexpedition von Vitus Bering erforscht.


Die erste Gesamtdurchfahrt, mit einer Überwinterung, gelang Nordenskiöld 1878–79. Erst 53 Jahre später (1932) gelang dem Eisbrecher Alexander Sibirjakow die erste Durchfahrt ohne Überwinterung. Daraufhin richtete die Sowjetunion die Hauptverwaltung Nördlicher Seeweg ein. Im Sommer 1940 drang der deutsche Hilfskreuzer Komet mit Hilfe russischer Eisbrecher durch die Nordmeerpassage in sein Operationsgebiet im Pazifik vor. In den 1950er und 1960er Jahren wurde der Seeverkehr durch Anlage der Häfen Dikson, Tiksi, Pewek und Prowidenija systematisch ausgebaut und die Schifffahrtsperiode durch den Einsatz leistungsfähiger Eisbrecher verlängert. So benötigte im Mai/Juni 1978 der Atomeisbrecher Sibir 18 Tage für den Weg von Murmansk bis zur Beringstraße.

Die Bremer Beluga – Reederei nutze, mit zwei Schwergutfrachtern, den Seeweg durch die Nordost – Passage als erste deutsche Reederei kommerziell. Da pro Strecke Europa - Asien ca. 8000 Km gespart werden. Für die ganz großen Containerfrachter oder Öltanker ist dieser Weg, wegen der Wassertiefe, nicht möglich sein.